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Land der Vulkane
„Dieser Vulkanausbruch im Eyjafjallajökull ist dem von 1821 sehr ähnlich”, kommentierte der Geophysiker und Geologe Ari Trausti Guðmundsson in der Tageszeitung Fréttablaðið. „Die Ausbruchsstelle liegt nahe an der damaligen, die Fließrichtung ist dieselbe, auch die Masse an ausgestoßenem Gestein ist vergleichbar.“
Ari Trausti Guðmundsson ist ein renommierter Vulkanologe, der bereits mehr als zwanzig Bücher über isländische Naturphänomene geschrieben hat. Im Jahr 2001 erschien ein umfangreiches Buch über die Vulkane Islands.
Gemeinsam mit seinem Kollegen Halldór Kjartansson verfasste er 2007 den geologischen Reiseführer Lebende Erde, der bei Mál og Menning gleichzeitig auf Englisch und Deutsch publiziert wurde. Das Buch ist ein Streifzug durch die erdgeschichtliche Entwicklung Islands und beschreibt die Vielfalt vulkanischer und geothermaler Erscheinungen und ihre Ursachen. Des Weiteren gibt das Werk einen Überblick über die Bedeutung Islands für die Klimaforschung und die Erschließung nachhaltiger Energieressourcen.
Der Autor, der u.a. für das isländische meteorologische Institut tätig war, ist vorsichtig mit Prognosen über den Verlauf des Ausbruchs: „Zur Zeit kann noch nicht vorhergesagt werden, ob die Eruption mit genauso vielen Pausen und zeitlich ebenso lang verlaufen wird, wie beim Ausbruch 1821 bis 1823. (...) Beim letzten Ausbruch gab es drei Eruptionen, was heute genauso wieder passieren könnte, sicher ist das natürlich nicht.“
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