Autoren

Andri Snær Magnason

Andri Snær Magnason

Autor


Andri Snær Magnason wurde 1973 in Reykjavík geboren.  1997 schloß er das Studium der Isländischen Literatur an der Universität Islands mit einer Arbeit über den Lyriker Ísak Harðarson ab. Im Anschluß arbeitete er für das Árni Magnússon Institut, für das er die dortige Sammlung von Schallaufnahmen isländischer Volkspoesie untersuchte. Dieses Projekt erhielt eine Auszeichnung durch den isländischen Präsidenten und wurde als CD unter dem Titel Raddir (wörtlich: “Stimmen”) veröffentlicht.  Die vom Label Bad Taste und dem Árni Magnússon Institut herausgegebene CD enthält Aufnahmen isländischer Volkspoesie aus den Jahren 1903 – 1973; vorgetragen von Isländern aus allen Teilen der Insel.

Im Jahre 2000 initiierte und verlegte er das erste Buch dieses Jahres, die Gedichtsammlung Bók í mannhafið (wörtlich: “Ein Buch für das Menschenmeer”), das Gedichte junger isländischer PoetInnen enthält. Dieses Buch war nicht für den Verkauf bestimmt, sondern verstand sich als öffentliches Eigentum; es gab nur eine kleine Anzahl von Exemplaren, die von den LeserInnen stets an öffentlichen Orten zurückgelassen werden mussten.

Andri Snær publizierte eine Reihe von Lyrikbänden, Sammlungen von Kurzgeschichten, einen Roman und das Kinderbuch Sagan af bláa hnettinum (in der deutschen Übersetzung von Andreas Blum 2006 erschienen unter dem Titel Die Geschichte vom blauen Planeten in der Leiv Buchhandels- und Verlagsanstalt). Die Geschichte vom blauen Planeten  war das erste Kinderbuch überhaupt, das mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und für das Theater adaptiert.

Andri Snær schrieb darüber hinaus die Theaterstücke Náttúruóperan (wörtlich: “Naturoper”, Uraufführung: 1999), Úlfhamssaga (wörtlich: “Úlfhams Saga”, Uraufführung: 2204) und Eilíf hamingja (wörtlich: Ewiges Glück).

2007 erhielt er für seinen ersten Roman LoveStar den Literaturpreis der Zeitung DV.

Sein Sachbuch Draumalandið: Sjálfshjálparbók handa hræddri þjóð (wörtlich: “Traumland – Selbsthilfebuch für eine verängstigte Nation”), in dem er die in Island ansässige Aluminium-Industrie und die Zerstörung der Natur angreift, erregte 2006 großes öffentliches Interesse, gewann den Isländischen Sachbuchpreis und wurde im Jahre 2009 verfilmt.


Belletristik


Romane:


LoveStar, 2002, 2004: Mál og menning

Deutschland, 2010: LoveStar, Bastei Lübbe

 

Poesie:


Bónusljóð: 33% meira, 2003: Bónus

Bónusljóð, 1996: Bónus

Ljóðasmygl og skáldarán, 1995: Nykur

 

Kurzgeschichten:


Engar smá sögur, 1996: Mál og menning


Sachbücher


Draumalandið: Sjálfshjálparbók handa hræddri þjóð, 2006: Mál og menning

England, Dreamland: a self-help manual for a frightened nation, 2008: Citizen Press

 

Maður undir himni: um trú í ljóðum Ísaks Harðarsonar, 1999: Bókmenntafræðistofnun Háskóla Íslands


Schauspiel


Schauspiel:


Eilíf hamingja, 2006: Unnotiert

Úlfhamssaga, 2004: Unnotiert

Náttúruóperan, 1999: Unnotiert

 

Dramatisierung:


Blái hnötturinn, 2001 (Þjóðleikhúsið), 2005 (Kimsa Theatre for Young People í Toronto í Kanada): Unnotiert


Kinderbücher


Sagan af bláa hnettinum, 1999, 2000, 2001: Mál og menning

Dänemark, Historien om den blå planet, 2000: Gad

Deutschland, Die Geschichte vom blauen Planeten, 2007: Leiv (Leipziger Kinderbuchverlag)

Estland, Sinise Planeedi Lugu, 2001: Unnotiert

Finnland, Tarina sinisestä planeetasta, 2007: Kärkölä

Frankreich, Les enfants de la planete bleue, 2003: Éditions Gallimard Jeunesse

Färöer, Sögan um bláa knöttinn, 2001: Föroya lærarafelag

Griechenland, 2006: Patakis

Grönland, Nunarsuarmit tungujotumit oqaluttuaq, 2002: Atuakkiorfik

Italien, Il pianeta blu, 2002: Fabbri editori

Japan, 2007: Gakken

Serbien, Prica o plavoj planeti, 2002: Draganic

Spanien, La historia del planeta azul, 2001: Omega

Schweden, Berättelsen om den blå planeten, 2003: Kabusa Böcker

Thailand, 2003: Image Publishing



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